If you love New Orleans, she’ll love you back.

23. Mai 2015

von Kaliopi

Gedanken – Du bist fasziniert, überfordert, überglücklich, adrenalingeladen, gebannt, hingerissen und schlussendlich wieder überfordert. Die Schönheit der Stadt überbeansprucht sämtliche Bereiche deines Gehirns. Die Stadt gibt dir das Gefühl, dass es passt, dass dieser Ort dich ruft, dass du dich hier so normal wie eben möglich fühlen kannst. Normaler, als du dich je an irgendeinem anderen Fleck dieser Erde gefühlt hast. Das atmen fällt dir schlagartig schwer. Du atmest die dumpfe, feuchtwarme Luft ein. Wie herrlich denkst du. Heute Morgen bist du mit nassem Haar aus dem Haus. Das dicke unbändige Haar, welches sonst ewig braucht um zu trocknen; das Wetter verhält sich zu deinem Haar wie ein Föhn. Du liebst dieses Gefühl so sehr. Dieser Ort ist dir so wohlbekannt und gleichzeitig so unheimlich befremdend. Du spürst diese ungewöhnliche Energie, alles vibriert, bebt, die Luft, die Oberflächen, die Gebäude. Du spürst diesen unnachahmlichen Puls und könntest vor Faszination und Glückseligkeit weinen.

Es ist nicht so, als ob du nicht schon andere viele tolle Orte auf diesem Erdball besucht hättest. Du bist ein begeisterungsfähiger Mensch, lässt dich nur allzu gerne vom Strom mitreißen. Du genießt halt gerne, bist ein Ästhet, schwärmst für schöne Dinge, weiche Stoffe, schöne Menschen, optimistische, lebensfrohe Menschen, für schöne Gebäude, für Geschichte und Mystik. Du liebst alles außergewöhnliche, du liebst aber auch prunkloses und banales. Du liebst alles mit Charakter, alles was authentisch ist. Du liebst diese Stadt. Du liebst New Orleans. So sehr, dass es fast schon weh tut. Diese Stadt hat die Eigenschaft dich in fast jeder erdenklichen Weise zu inspirieren.

Ach, New Orleans. Du möchtest eintauchen in diese Stadt, möchtest dich in das Gefühl hineinstürzen, ohne Rücksicht, ohne einen zweiten Gedanken zu verschwenden. Diese Stadt, voller Bewegung und Wärme; so reich an Traditionen, Kultur und Lebensfreude. Du setzt einen Fuß vor den anderen, langsam, vorsichtig, fast schon ehrfürchtig, willst keine Millisekunde verpassen, alles aufsaugen, willst den Anblick der außergewöhnlichen Architektur genießen. Du drehst dich im Kreis, kannst kaum glauben, dass die Häuser so aussehen, wie sie eben aussehen. Unbeschreiblich und fast wie aus deiner Fantasie entsprungen. Hättest du dir deine eigene Welt kreiert, sie würde so aussehen, wie diese Stadt. Genau so. Diese Häuser, diese willkürlich zusammengemixten Stile. Der Duft von Frühling, von Magnolie und Jasmin erfüllt die Straßen.

Du läufst an dem historischen Café Du Monde vorbei, kannst es dir nicht verkneifen dir einen Beignet mit extra viel Puderzucker zu holen und durch die verwinkelten Straßen zu schlendern, ohne auch nur einen Gedanken an Alltag und Sorgen zu verschwenden. Hier steht die Zeit still. Hier herrscht Frieden.

Doch was du am meisten an diesem Ort schätzt sind die Menschen. Sie sind speziell, aber auf eine sehr liebenswerte fast schon betörende und warmherzige Weise. Du liebst den Enthusiasmus, das Wissbegierige und diese wahnsinnige  Herzlichkeit des amerikanischen Südens. Es ist ein ehrliches Willkommen, welches dir die Menschen entgegenbringen. Das wirst du niemals vergessen.

Liebes New Orleans, sagst du dir in deinem gedanklichen Monolog, dies ist kein Abschied. Du hast meine Seele berührt.  Dies ist ein „bis ganz bald“. Ich habe das Gefühl, dass dies eine Freundschaft fürs Leben ist. Danke!

DSC_0050

DSC_0069

DSC_0079

DSC_0085_2

DSC_0092_2

DSC_0096_2

DSC_0096

DSC_0097

DSC_0109

DSC_0120

DSC_0122

DSC_0124

DSC_0133

DSC_0141

DSC_0142

DSC_0172

DSC_0200

DSC_0208

DSC_0317_2

DSC_0318_2

DSC_0329_2

DSC_0419

DSC_0708_2

DSC_0709_2

DSC_0721_2


Schreib einen Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>