An der Ostsee – Wintertage in Zingst

4. Januar 2016

von Kaliopi

Das Reisen ist ein elementarer und äußerst wichtiger Teil meines Lebens. Nach einem Monat an einem Fleck werde ich nervös und unausstehlich und dann hilft nur Koffer packen und losziehen. Die favorisierten Ziele befinden sich in den meisten Fällen nicht gerade direkt vor der Tür und da gilt es sich mit dem zu begnügen, was das Land in dem man lebt zu bieten hat. Früher war ich der Meinung, dass ich ins Ausland muss, um tatsächlich “weg” zu sein, dass Deutschland zwar ganz nette Ecken hat, aber diese kaum vergleichbar mit dem sonnigen Süden, oder dem kalten, aber magischen Skandinavien sind. Eine sehr engstirnige und völlig falsche Einstellung, rückblickend betrachtet. Deutschland hat so viele, unheimlich schöne, interessante und magische Ecken und deswegen habe ich mir dieses Jahr vorgenommen, neben den eh schon geplanten Auslandsreisen, auf Deutschland-Entdeckungstour zu gehen.

Begonnen haben der Lieblingsjunge und ich an der Ostsee, um genau zu sein in Zingst. Die Halbinsel in Mecklenburg-Vorpommern gilt als Seeheilbad und ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel, besonders während der Wintermonate. Mir persönlich haben es vor allem die Hobbitähnlichen Häuschen mit den nostalgischen Schilfrohrdächern, auch Reetdächer genannt, und den augenförmigen Gaubenfenstern angetan. Ich kam mir bei meinem gesamten Aufenthalt in Zingst, wie in einem Märchen vor. Das raue Dezemberwetter, die windige Seeluft und der anstehende Jahreswechsel, hatten was sehr beflügelndes und meine Stimmung hätte nicht besser sein können. Ich kann mit gewissheit sagen, dass dies nicht mein letzter Aufenthalt in Zingst war!

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