Adieu 2016, du warst wundervoll! Salut 2017, ich kann es kaum erwarten!

9. Januar 2017

von Kaliopi

Ich lasse das letzte Jahr Revue passieren und stelle zwei Dinge fest: Zum einen bin ich wohl eine der wenigen Individuen auf diesem Erdball, die das Jahr 2016 nicht verflucht und in die ewigen Jagdgründe wünscht; zum zweiten muss ich alljährlich feststellen, dass ich Zusammenfassungen und Resümees liebe. Das war schon während meiner Uni Zeit so. Das Fazit war das, was ich immer am meisten geschätzt habe, wenn es um das Schreiben von Hausarbeiten ging. Es erfüllte mich immer mit tiefer Befriedigung zu sehen, was die Summe der Recherchen und der investierten Arbeit in ein Thema, zusammenfassend ergab. Letztendlich empfinde ich ähnlich, wenn sich das dem Ende neigende Jahr Lebewohl sagt und ein neues, frisches und unbeschriebenes Zeitmaß eingeläutet wird.

2016 war für viele das, was für mich 2014 war; Lektionen erteilend, aber unangenehm und zum Teil schwer verdaulich. Ich kann aber aus Erfahrung nur sagen, dass genau diese Lektionen, die darauffolgenden Jahre umso schöner gestaltet haben. Zugegeben, 2016 war gesellschaftlich und politisch ein Desaster und vieles kann ich nur mit großer Besorgnis betrachten. Allerdings beziehe ich mich an dieser Stelle nur auf meine ganz privaten Lebensereignisse und die waren unbeschreiblich aufregend und schön!

12 Monate können ein ganzes Leben aus den Fugen reißen, umkrempeln und auf den Kopf stellen. Sie können Prioritäten in eine neue Reihenfolge schiebe, Prinzipien zerschlagen – denn seien wir mal ehrlich, wer nach festen Prinzipien lebt und nicht davon abweicht, kann kein erfülltes Leben leben – und Einstellungen neu definieren. Mut zur Wandlung, zur Einsicht, zum Verzeihen und zur Erkenntnis, dass Gewohnheiten gebrochen werden können, waren meine persönlichen Leitfaden für 2016.

Insgesamt bin ich, durch sehr intensives Arbeiten an mir und meinem inneren Gefühlsleben im Jahr 2015, viel zufriedener in das Jahr 2016 gestolpert. Ich habe mit vielen Dingen abgeschlossen, Zustände akzeptiert und das Leben insgesamt viel leichter wahrgenommen. Ich bin gereist, aber nicht so viel, wie ich mir vorgenommen hatte, was der Tatsache zu schulden ist, dass einige lebensverändernde Faktoren in mein Leben getreten sind: Ein Hochzeitsantrag und eine unerwartete, aber dennoch sehr erfreuliche Schwangerschaftsbekundung. Diese beiden Umstände haben mein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Damit waren schlussendlich einige große Reisen zum Jahresende nicht umsetzbar, zu meinem kurzzeitigen Bedauern. Vor allem die lang ersehnte Indien Reise musste abgesagt werden, da ich einige wichtige Auffrischimpfungen während der Schwangerschaft nicht durführen durfte. Nun gut, ich habe mich relativ schnell mit dem Gedanken, dass das Jahr weniger reisefreudig wird versöhnt. Schließlich haben wir beschlossen, dass es sich mit Baby genauso gut reisen lässt und ich kann es kaum erwarten der kleinen Erdenbewohnerin die Welt zu zeigen.

Trotz allem bin ich etwas unterwegs gewesen. Kanada war zwar kalt, aber sehr spaßig, zumal wir auf der Hochzeit von Freunden in Toronto waren, alte Freunde getroffen haben und die Niagara Fälle im Winter bestaunen durften. Ungarn war dann im Frühling unser Reiseziel und total zauberhaft. Wir waren überwiegend auf dem Land, aber der Ausflug nach Budapest war mehr als bereichernd. Ich kann nur sagen, dass diese Stadt sich zu meinen Lieblingen in Europa gemausert hat. Wir waren dieses Jahr einige Male in München und in Österreich und ganz ehrlich, ich habe meine Liebe für die Berge neu entdeckt. Natürlich ging es im Sommer nach Griechenland, mit dem kleinen Dämpfer, dass das erste Trimester meiner Schwangerschaft von starker und fieser Übelkeit dominiert wurde. Genossen habe ich die Reise selbstverständlich trotzdem.

Was 2017 ansteht? Na, das größte was mir uns meinem Partner bevorsteht, ist wohl die Geburt unseres kleinen Rehs. Ich kann nur sagen, dass mich die Freude und die Aufregung so dermaßen im Griff hat, dass es kaum Worte gibt, um den Zustand zu beschreiben.

Dann ist da natürlich die Hochzeit! Happily ever after mit meinem absoluten Lieblingswesen auf diesem Planeten. Die kirchliche Hochzeit findet im Sommer in Portugal statt und ich freue mich so so sehr, auf unser einwöchiges Hochzeitsfestival mit Freunden und Familie aus aller Welt. Standesamtlich geht es für uns aber schon im Februar rund.

Zum Jahresende ist dann der Indienurlaub geplant, das heißt die erste Fernreise für das kleine Zuckermäuschen um den Opa und die Verwandten meines Partners kennenzulernen.

2016 war irgendwie überwältigend, mit vielen Familienfesten, neuen Freundschaften und der Erkenntnis, was wirklich zählt, nämlich Vertrauen in das Leben und in die Menschen, die einen Tag für Tag inspirieren. Nichts Neues, aber sowas von wahr!

Hier meine Lieblingsbilder aus dem vergangenen Jahr:

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